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Die Rensch-Orgel der Albert-Schweitzer-Kirche

Katrin Seeger

Am 6. März 1988 wurde die Orgel in der Albert-Schweitzer-Kirche mit einem Festgottesdienst eingeweiht. Voraus gingen fast zwei Jahre Planung und über 3700 Arbeitsstunden der Orgelbauer.

Im Februar 2009 wurde die Orgel zum ersten Mal ausgereinigt. Der Orgelsachverständige Volker Lutz begleitete sowohl den Bau als auch die Ausreinigung und stellte erfreut fest, dass ihm die Orgel noch genauso gut gefiel, wie vor 21 Jahren! Ihr Klang und ihre Ästhetik passen sehr gut in den Kirchenraum.

Eine Besonderheit dieser Orgel sind die Wechselschleifen. Diese ermöglichen eine vielseitige Nutzung der Farbregister.

Bei der Orgelausreinigung wurde die ursprüngliche Temperierung (Kirnberger III) geändert. Eine ungleichstufige Temperierung wurde beibehalten, jedoch etwas abgemildert, so dass sich auch entlegene Tonarten gut hören lassen. Die jetzige Temperierung ist Janke III.

Disposition der Rensch Orgel in der Albert-Schweitzer-Kirche

II. MANUAL

1. Principal 8´
2. Octave 4´
3. Octave 2´
4. Mixtur III-IV

III. MANUAL

5. Gedeckt 8´
6. Blockflöte 4´
7. Flöte 2´

FARBREGISTER

(entweder II oder III)

8. Spitzflöte 8´
9. Rohrflöte 4´
10. Nasat 2 2/3´
11. Terz 1 3/5´
12. Larigot 1 1/3´
13. Trompete  8´

PEDAL

14. Subbaß 16´
15. Flötbaß 8´
16. Tenor 4´

- Kanaltremulant -


Temperierung

Janke III (ursprünglich: Kirnberger III)

Koppeln

KOPPELMANUAL als I. (anstelle einer Manualkoppel); II/Pedal; III/Pedal

Erbaut 1987/88 von Richard Rensch Orgelbau GmbH in Lauffen/ Neckar
Ausreinigung durch Firma Rensch: Februar 2009