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Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf dem Internetauftritt der Albert-Schweitzer- Kirche!
Schön, dass Sie auf unserer Homepage vorbeischauen. Über die Menüpunkte können Sei sich über Personen, Einrichtungen und Aktivitäten unserer Kirchengemeinde informieren.

... in Zeiten von Corona

Bis auf Weiteres finden keine Gottesdienste statt. Auch alle anderen Gruppen, Kreise und Aktivitäten in unserem Gemeindezentrum entfallen.
Das Gemeindezentrum, das Pfarramt und das Gemeindebüro
sind auf landeskirchliche Anweisung hin geschlossen. Telefonisch und per Mail sind wir weiterhin erreichbar.

Es fällt schwer, aus Verbundenheit und Solidarität auf Begegnung zu verzichten und vorerst keine Gottesdienste mehr zu feiern. Als Christen haben wir die Möglichkeit im Gebet verbunden zu sein. Auch die technischen Möglichkeiten zur Kontaktpflege sind zahlreich: Telefonketten, E-Mails, Social Media, Fernsehgottesdienste.

Hier auf unserer Homepage finden Sie Anregungen für Zeiten der Besinnung unter dem Menüpunkt "Geistliches". Auf dieser ersten Seite wird es weiterhin aktuelle Informationen und Hinweise geben.
Wenn Sie seelsorgliche oder praktische Anliegen haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an das Pfarramt oder per E-Mail an das Gemeindebüro: Kontakt

 

Hinweise für die „geschlossene Zeit“

Im Internet gibt es viele kirchliche Angebote und geistliche Anregungen. Hier eine kleine Auswahl:
Fernsehgottesdienste auf der Mediathek des ZDF.
Online-Kindergottesdienst vom Landesverband für Kindergottesdienst am 22. März, am Palmsonntag und am Ostersonntag.

Telefonseelsorge: rund um die Uhr besetzt, kostenlose Beratung per Mail, Chat, Telefon: 0800/111 0 111, 0800/111 0 222, oder 116 123.
Landeskirchliche Angebote und Hinweise, unter anderem zu Livestreams von Gottesdiensten und Andachten.
Evangelische Kirche in Deutschland : Hinweise für "Kirche von zu Hause".

Telefonangebot zum Weitergeben an Leute, die keinen Internetzugang haben:
Die Evangelische Gesellschaft in Stuttgart bietet eine täglich wechselnde Telefonbotschaft unter 0711/29 23 33 an.

Ein praktisches Angebot: Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Uhlandgymnasiums biete Hilfe für ältere und vorerkrankte Menschen an, die auf Grund der Furcht vor einer Corona-Infektion an ihre Häuser gebunden sind, z.B. übernehmen sie Einkäufe. Sie sind erreichbar unter Tel. 0157/34645206 und per E-Mail: einkauf.tue@gmx.de.

 

Wort des Landesbischofs am Dienstag, 17. März

Dr. h. c. Frank Otfried July schreibt an die Gemeinden der württembergischen Landeskirche

„Meine Augen sehen stets auf den Herrn…“ (Psalm 25,15)

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Pfarrerinnen und Pfarrer, liebe Mitarbeitende in den Gemeinden!

Der vergangene Sonntag war ein ungewöhnlicher Tag für unsere Landeskirche und für unser ganzes Land. Wohl zum ersten Mal in unserer persönlichen Lebenserfahrung wurden landeskirchenweit nahezu alle Gottesdienste abgesagt oder in anderer Form gefeiert: mit kurzen Gebeten im Freien vor der Kirchentür oder mit meterlangem Abstand in den Bänken, mit gedruckten Predigten daheim oder als Hausgottesdienste im kleinen Kreis der Hausgemeinschaft oder Familie, über die Medien oder über verschiedenste digitale Kanäle.

Viele Menschen waren berührt, zum Teil vielleicht auch erschrocken angesichts dieser uns bisher fremden Situation – auch mir ging es nahe, dass sich Gemeinden nicht wie sonst im Kirchen- oder Andachtsraum miteinander versammelten, auf Gottes Wort hören, gemeinsam beten oder das Heilige Abendmahl feiern konnten.

Und doch habe ich eine große Bereitwilligkeit wahrgenommen, diese Maßnahmen zu unterstützen. Pfarrerinnen und Pfarrer gestalteten kurzfristig ihre Gottesdienste um, stellten Predigten zur Verfügung, waren erreichbar für seelsorgliche Gespräche, boten in Kürze ganz neue Angebote und Formate an. Gottesdienstbesucherinnen und Gemeindemitglieder zeigten Verständnis, beteten miteinander in anderer Form – und stellten eigene Bedürfnisse zurück. Dafür möchte ich Ihnen allen von Herzen danken!

Der Name des vergangenen Sonntags Okuli – „Augen“ – weist auf eine doppelte Blickrichtung. In Psalm 25,15 heißt es: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn…“

Der Sonntag Okuli ruft uns mitten in der Passionszeit zur Nachfolge Christi auf. Dabei lösen wir den Blick von uns selbst und den eigenen Ängsten und sehen auf Gott. Wir fragen, wohin uns der Weg der Liebe führt. Und erkennen: Christus, dem wir folgen, hat den Schwachen gedient. Auf ihnen liegt in diesen Tagen unser Augenmerk: Wenn wir auf eigene Vorteile verzichten, um andere zu schützen. Wenn wir an Ältere und Kranke denken, für sie beten und ihnen unsere Hilfe anbieten, damit sie diese Zeit möglichst unbeschadet und ohne Angst überstehen.

Doch „Okuli“, die Augen, tauchen auch im Wochenpsalm, in Psalm 34,16 auf: „Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Schreien.“ Das ist Trost für all diejenigen, die sich nun für andere einsetzen – in Medizin und Pflege, in Nachbarschaftshilfe und anderer Form. Trost auch für jeden Einzelnen von uns: Auch wenn wir heute nur wenige Menschen zu sehen bekommen und uns selbst vielleicht einsam und verlassen fühlen – aus Gottes Blickfeld sind wir nicht geraten. Gott sieht uns, wo immer wir sind. Das schenke Ihnen Halt und Zuversicht – auch in den kommenden Wochen, wenn Gottesdienste (nunmehr durch staatliches Verbot) nicht mehr stattfinden können. Über alle erdenklichen Kanäle - per Brief, Telefon, Fernsehen und Internet sowie social media – sind wir als Kirche mit unseren Gemeinden verbunden.

Gott befohlen!

Ihr
Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

P.S.: Ich bitte Sie – da sich die Situation täglich verändert – regelmäßig auf der Homepage der Landeskirche die wichtigen Informationen einzusehen. Dort finden Sie zudem eine Fülle von Ideen und Vorschlägen, um in der jetzigen Situation als Kirche präsent und erkennbar zu sein.

Aktuelle Links

„Herz, Verstand und Abstand“ - Wort des Landesbischofs vom 20. März 2020
als Video; Zugang zum Text

Weitere Informationen unserer Landeskirche

Hinweise auf Gottesdienste in den digitalen Medien von evangelisch.de

Ideen und Initiativen

Fenster-Singen am Sonntag

Singen um Sieben: Aus den Fenstern und von Balkonen wird um 19 Uhr das Lied "Der Mond ist aufgegangen" gesungen. Hier finden Sie alle Strophen. Hier lesen Sie mehr zum Lied und zur Idee.

Für die Jugend, für jung Gebliebene und für alle zu Hause Gebliebenen: Seilspring-Challenge

Beim Herbstenhof 21
72076 Tübingen
Telefon: 07071/650 623
Gemeindebuero.Albert-Schweitzer-kirche@elkw.de


Gottesdienste

entfallen bis auf Weiteres.

Die Glocke läutet dennoch zur üblichen Gottesdienstzeit um 9.30 Uhr. Sie ist ein Zeichen unserer Verbundenheit im Glauben und ruft zum Gebet und zur Andacht in den Häusern.
In manchen Nachbarschaften wird nach dem Geläut aus den Fenstern gesungen. Die Lieder stehen hier.

Die aktuelle Predigt

und weitere Anregungen finden Sie hier.

Spenden

Wenn das Sonntagsopfer ausfällt, gibt es andere Möglichkeiten hier.